Institut für Logistik und Unternehmensführung

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Ergebnisse zur Studie „Supply Chain Risk Management in der deutschen Windenergiebranche (2014)“ liegen vor

Supply Chain Partner der Windenergiebranche sind insbesondere von Single Sourcing, starken gegenseitigen Abhängigkeiten, hoher Komplexität, Personalknappheit sowie verstärktem weltweiten Wettbewerb als Treiber von Supply Chain Risiken konfrontiert.

 

Die vierte Auflage 2014 der bereits 2008, 2010 und 2012 durchgeführten Studie zum Supply Chain Risk Management in der deutschen Windenergiebranche analysiert zum ersten Mal differenziert die Risikosituation im On- und Offshore-Marktsegment. Für die Offshore-Supply Chains konnte bei der Hälfte der abgefragten Risiken eine signifikant höhere Schadenshöhe oder Eintrittswahrscheinlichkeit festgestellt werden. Der Anwendungsgrad des Supply Chain Risk Managements ist allerdings weiterhin gering, so dass diesbezüglich großer Nachholbedarf besteht.


Die Windenergie unterliegt einem dynamischen Wachstum. Die Ausbaupläne der Bundesregierung weisen ambitionierte Pläne für die Branche in der zukünftigen Stromerzeugung auf. Allerdings zeigt die Befragung der Industrievertreter, dass der Anteil der Unternehmen, die eine starke Zunahme erwarten kontinuierlich über die vier Studienauflagen gesunken ist. Waren es 2008 noch 44% die eine positive Einschätzung abgegeben haben, sind es 2014 nur noch 5% der Befragten.


Die Studien zum Thema Supply Chain Risk Management in der deutschen Windenergiebranche basieren auf jeweils ca. 100 teilnehmenden Unternehmen und ermöglichen eine Analyse über die letzten sechs Jahre. Die wissenschaftliche Leitung liegt bei Herrn Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Kersten vom Institut für Logistik und Unternehmensführung an der Technischen Universität Hamburg-Harburg. Die Studie wird von der Putz & Partner Unternehmensberatung AG mit fachlicher Expertise unterstützt. In der Studie werden Supply Chain Risiken, ihre Treiber, der aktuelle Stand des Supply Chain Risk Managements und allgemeine Hindernisse betrachtet.


Die detaillierte Auswertung der Studie zum „Supply Chain Risk Management in der deutschen Windenergiebranche (2014)“ kann online bestellt werden. Das Institut für Logistik und Unternehmensführung der Technischen Universität Hamburg-Harburg steht für eine unternehmensindividuelle Beratung zur Verfügung.


Über das Institut für Logistik und Unternehmensführung:


Das Institut für Logistik und Unternehmensführung (LogU) an der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) forscht unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Kersten unter anderem über die ganzheitliche Gestaltung von Logistik und Supply Chain Management sowie Komplexitäts- und Risikomanagement in Supply Chains. Im Zusammenhang mit dem Management von Risiken in Wertschöpfungsnetzwerken hat das Institut bereits etliche Projekte in der Unternehmenspraxis durchgeführt sowie in der internationalen Forschung durch zahlreiche Publikationen einen maßgeblichen Beitrag geleistet.

Field of Research: 
Institut für Logistik und Unternehmensführung (W-2) | Technische Universität Hamburg-Harburg
Am Schwarzenberg-Campus 4 | 21073 Hamburg | Tel.: +49 40 42878-3525