Institut für Logistik und Unternehmensführung

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Hamburger Innensenator eröffnete zweite öffentliche C.A.S.H. Konferenz

Am 15. September 2011 richtete das Institut für Logistik und Unternehmensführung in Kooperation mit der Wasserschutzpolizei Hamburg die zweite öffentliche C.A.S.H.-Konferenz im Steigenberger Hotel Hamburg aus. Der Innensenator Michael Neumann (SPD) eröffnete die Konferenz mit einem Grußwort an die 60 Teilnehmer aus acht Ländern.


Die Konferenz des EU-Projektes C.A.S.H. (Connecting Authorities for Safer Heavy Goods Traffic in the Baltic Sea Region) stand unter dem Motto „Challenges for companies and authorities making international road transport safer – Practical solutions for the Baltic Sea Region” und wurde vom Institutsleiter Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Kersten, Technische Universität Hamburg-Harburg, moderiert. Zusammen mit Vertretern aus Politik, Unternehmen, Polizeibehörden und Universitäten wurden Ergebnisse zur Verbesserung der Transportsicherheit im Ostseeraum diskutiert, die im Rahmen des EU-Projektes von den beteiligten Partnern aus Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Norwegen und Schweden bereits erzielt wurden.


Der Leiter der Wasserschutzpolizei Hamburg, Frank-Martin Heise, ging auf die Herausforderungen ein, welche die Polizeibehörden im Rahmen der Kontrolle von internationalen LKW-Transporten zu meistern haben. Als Vertreter der Bundesvereinigung Logistik e.V. thematisierte Tim Kurth die Bedeutung der Logistik für den Standort Deutschland und für die Ostseeregion. Der Inhaber der Kube & Kubenz Internationale Speditions- und Logistikgesellschaft mbH & Co. KG, Dr. h. c. Michael Kubenz, gab einen Einblick in das internationale Transportwesen von Gefahrgütern und betonte die Schwierigkeiten, LKW-Fahrer bei im Vergleich zu anderen Berufsgruppen niedrigem Lohn für einen Job, der einem hohen Zeitdruck unterliegt, in Deutschland zu finden. Im Anschluss präsentierte Prof. Dr. Lauri Ojala von der finnischen Turku School of Economics als C.A.S.H.-Projektleiter erste Projekt-Publikationen über den Einfluss von Marktstrukturen auf die Sicherheit des internationalen Straßengüterverkehrs. Der Leiter der Gefahrgutzentraldienststelle der Wasserschutzpolizei Hamburg, Roland Gildemeister, gab zusammen mit Karin Mannerstedt Berg von der schwedischen Polizei einen Überblick über die Weiterbildungsaktivitäten im Rahmen des C.A.S.H.-Projektes. Abschließend präsentierte Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Kersten in Kooperation mit Pasi Kemppainen von der Polizei in Finnland erste Ergebnisse zum Risikomanagement im Straßengüterverkehr. Hier wurde zum Beispiel die Klassifikation möglicher im Transport auftretender Risiken aufgestellt, auf dessen Basis im nächsten Projektabschnitt Handlungsempfehlungen für Logistikunternehmen abgeleitet werden.

 

Die Präsentationen der Konferenz können auf der C.A.S.H.-Projektseite angesehen werden: www.cash-project.eu.

Institut für Logistik und Unternehmensführung (W-2) | Technische Universität Hamburg
Am Schwarzenberg-Campus 4 | 21073 Hamburg | Tel.: +49 40 42878-3525